TV-KritikZu viel Welt für 65 Minuten

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Peter Altmaier war mal Bundesminister für besondere Aufgaben.
Peter Altmaier war mal Bundesminister für besondere Aufgaben. Markus Hertrich/ZDF

Markus Lanz fordert Politik-Veteran Peter Altmaier heraus und erforscht abstrakte Räume: Was es heißt, wenn kein Krieg ist, und warum das Völkerrecht missverstanden wird. Am Schluss wird es diffus.

Von Jan Diesteldorf, Brüssel

Peter Altmaier gehört zu den nur zwei Dutzend Menschen, die einmal den vielleicht schönsten Titel im deutschen Staatswesen tragen durften: Bundesminister für besondere Aufgaben. In seinen besten Jahren war das, drittes Kabinett Angela Merkel bis 2018. Er hat in all ihren Regierungen gedient, gehörte zu Merkels treuesten Begleitern, war immer gut darin, Politik zu erklären. Längst ist er ausgestiegen, wie seine frühere Chefin 2021, als die Ampel übernahm. Er ruht in sich, wie er da direkt neben Markus Lanz sitzt, alle Kritik an den Versäumnissen von früher an ihm abperlt und er das Publikum an bittere Wahrheiten über die scheinbar friedliche Welt von damals erinnert, in der Gazprom deutsche Häuser wärmte.

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