"Maischberger":"Wir brauchen mehr Waffen und mehr Munition"

Wladimir Klitschko zu Gast in der ARD-Sendung "Maischberger"

Wladimir Klitschko hält die Befürchtung, die Ukraine könne mit den "Taurus"-Marschflugkörpern Moskau beschießen und damit einen Weltkrieg auslösen, für unangebracht.

(Foto: Oliver Ziebe/WDR)

Bei "Maischberger" formuliert ein von der europäischen Debatte enttäuschter Wladimir Klitschko einmal mehr klare Forderungen an die Bundesregierung. Das Problem ist nur: Bei dem ebenfalls geladenen Minister ist er da an der falschen Adresse.

Von Josef Kelnberger

Marco Buschmann war an diesem Abend leider eine Fehlbesetzung bei Sandra Maischberger. Das soll kein Vorwurf an den Bundesminister sein. Aber da es in dieser Sendung um den Krieg in der Ukraine ging, hätte man gern von kompetenter Stelle erfahren, wie die Bundesregierung das Gedankenspiel des französischen Präsidenten Emmanuel Macron bewertet, notfalls Nato-Bodentruppen zu entsenden, um einen russischen Sieg zu verhindern. Buschmann, ehemaliger Zivildienstleistender, hat zwar mittlerweile eine Wehrübung mitgemacht und darf sich deshalb Reservist nennen, wie man im Gespräch mit der Gastgeberin erfuhr. Aber er ist eben Justiz- und nicht Verteidigungsminister.

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