„Maischberger“Wenn der Freiherr eine Marxistin zitiert

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Karl-Theodor zu Guttenberg (l.) und Gregor Gysi bei Sandra Maischberger.
Karl-Theodor zu Guttenberg (l.) und Gregor Gysi bei Sandra Maischberger. Thomas Kierok/WDR

Man hatte auf einen Streit gehofft, wenn der Linken-Politiker Gysi bei „Maischberger“ auf Ex-CSU-Verteidigungsminister Guttenberg trifft. Es kam anders.

Von Timo Posselt

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Womöglich hätte der Philosoph Jürgen Habermas seine Freude an der Sendung „Maischberger“ gestern Abend im Ersten gehabt. Da wurde so offen und herrschaftsfrei miteinander gesprochen, dass man als normaler Fernsehzuschauer fast schon enttäuscht war, ob so viel vernünftigem Dialog. Die Gästeliste hatte auf den ersten Blick etwas anderes versprochen. Unter anderem das Linken-Urgestein Gregor Gysi und der Ex-CSU-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg waren eingeladen. Politisch könnten die beiden kaum weiter auseinanderliegen. Diskursethisch stecken sie jedoch offenbar unter einer Decke.

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