ARD-Serie „Made in Germany“Gehöre ich echt hier hin?

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Sechs Freunde in Berlin (v. li.): Jamila (Paula Julie Pitsch), Nikki (Daniil Kremkin), Ani (Maria Mai Rohmann), Mo (Mohamed Kanj Khamis), Zehra (Beritan Balci) und Coumba (Vanessa Yeboah).
Sechs Freunde in Berlin (v. li.): Jamila (Paula Julie Pitsch), Nikki (Daniil Kremkin), Ani (Maria Mai Rohmann), Mo (Mohamed Kanj Khamis), Zehra (Beritan Balci) und Coumba (Vanessa Yeboah). Iga Drobisz/ARD Degeto/Studio Zentral

Die Serie „Made in Germany“ widmet sich der universalen Teenager-Frage nach Zugehörigkeit – die für Deutsche mit Migrationshintergrund noch drängender ist.

Von Laetitia Feddersen

Ani schaut ihren Vater trotzig an, sagt: „Vegan ist etwas anderes als vegetarisch, keine Ahnung, was das auf Vietnamesisch heißt … Dein Deutsch war auch mal besser, als du noch mit Mama zusammen warst.“ Vor ihnen steht eine Pho Bo, die traditionelle vietnamesische Suppe, in der Wohnung in Berlin, Plattenbausiedlung. Ani fühlt sich nicht verstanden, als wäre die ganze Welt gegen sie. Nicht nur sie hadert in der ARD-Serie Made in Germany mit der Welt, auch Jamila (Paula Julie Pitsch), Coumba (Vanessa Yeboah), Mo (Mohamed Kanj Khamis), Zehra (Beritan Balci) und Nikki (Daniil Kremkin) tun das.

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