Antisemitismus bei "Fridays for Future":"Das habe ich nicht kommen sehen"

Antisemitismus bei "Fridays for Future": Luisa Neubauer.

Luisa Neubauer.

(Foto: MICHELE TANTUSSI/REUTERS)

Luisa Neubauer distanziert sich vom Antisemitismus bei "Fridays for Future" - und ist enttäuscht von Greta Thunberg.

Von Aurelie von Blazkovic

Die Klimaaktivistin Luisa Neubauer hat sich in einem Interview entsetzt gezeigt über die Kälte gegenüber jüdischem Leid bei "Fridays for Future". Dem Zeit Magazin Online sagt sie in dem am Montagabend erschienenen Gespräch: "Dass Greta Thunberg bisher nichts Konkretes zu den jüdischen Opfern des Massakers vom 7. Oktober gesagt hat, enttäuscht mich." Und: "Wenn jemand darüber schreibt, dass die Medien Menschen manipulieren, damit sie auf der Seite von Israel stehen", wie es in Instagram-Posts der internationalen Gruppe von "Fridays for Future" in der vergangenen Woche geschah, dann, so Neubauer "brauche ich auch keinen Experten, um die antisemitischen Narrative darin zu sehen".

Zur SZ-Startseite

SZ PlusKrieg in Nahost
:Falsch abgebogen

Das Schlagwort "Postkolonialismus" rechtfertigt mittlerweile Solidarität gegen Israel, mit Schlächtern, Autokraten und Quacksalbern. Über das Ende einer Befreiungsbewegung.

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: