ARD-Dokumentation "Lubi - ein Polizist stürzt ab":Bad Cop

ARD-Dokumentation "Lubi - ein Polizist stürzt ab": Bulliger Typ mit kahl rasiertem Schädel und Stoppelbart: Protagonist Lubi in einem Berliner Club.

Bulliger Typ mit kahl rasiertem Schädel und Stoppelbart: Protagonist Lubi in einem Berliner Club.

(Foto: Philipp Hoffmann/dpa)

Die Doku-Serie über den Polizisten Rolf L., der zum Autoschieber wurde, gibt interessante Einblicke in die Welt der organisierten Kriminalität.

Von Verena Mayer

Im Jahr 2017 wurde die Berliner Polizei auch dafür bekannt, dass der eine oder die andere aus ihren Reihen auf Abwege gerät. Damals sollten 220 Berliner Polizisten helfen, den G-20-Gipfel in Hamburg zu sichern, bei dem es zu Krawallen durch Autonome kam. Der Einsatz war aber vor allem deswegen bemerkenswert, weil die Berliner in ihrer Unterkunft so exzessiv Party machten, dass die Hamburger Polizeiführung sie wieder nach Hause schickte. Seither sind mehrere Berliner Polizisten verhaftet worden, die sich nebenberuflich als Drogendealer betätigten, und es gab Ermittlungen wegen Rechtsextremismus. Doch das ist alles nichts gegen Rolf L. Der Berliner Polizist schloss sich einer internationalen Autoschieberbande an und brachte jahrelang gestohlene Luxusfahrzeuge über die Grenze. 2020 wurde er deswegen zu vier Jahren Haft verurteilt.

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