ComedyHier kommt keiner unbeschädigt raus

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Louis C.K. wird als Großmeister der Comedy gehandelt – seit 2017 begleitet allerdings ein Skandal sein künstlerisches Wirken.
Louis C.K. wird als Großmeister der Comedy gehandelt – seit 2017 begleitet allerdings ein Skandal sein künstlerisches Wirken. Netflix

Der amerikanische Comedy-Superstar Louis C.K. ist nach seinem Missbrauchsskandal vor neun Jahren mit dem einstündigen Special „Ridiculous“ auf Netflix zurück. Was könnte Dieter Nuhr daraus lernen?

Von Jens-Christian Rabe

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Louis C.K. ist zurück mit einem neuen Comedy-Special auf Netflix. Etwas mehr als eine News-Fußnote ist das auch hierzulande aus zwei Gründen. Der eine ist, tja, Dieter Nuhr, der es als oberster deutscher Hüter des gesunden Menschenverstands gerade mal wieder geschafft hat, mit einem Gag über von Männern ermordete Frauen die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Der andere Grund ist aber zum Glück erfreulicher, Louis C.K. ist ja nicht nur nicht irgendein amerikanischer Comedian, er wird vielmehr – und zwar aus nicht wenigen sehr guten Gründen – neben Dave Chapelle als der andere Großmeister dieser Kunst der Gegenwart gehandelt. Oder wurde als solcher gehandelt, muss man wohl sagen. Bis 2017. Da kam raus, dass er offenbar mehr als einmal seinen Status ausgenutzt und weniger berühmte Kolleginnen dazu genötigt hatte, dabei zu sein, während er masturbierte.

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