Loriots 100. Geburtstag:Ach was

Loriots 100. Geburtstag: Sketche von subtiler, langlebiger Schönheit: Loriot in einer Szene aus "Loriot 100" von André Schäfer.

Sketche von subtiler, langlebiger Schönheit: Loriot in einer Szene aus "Loriot 100" von André Schäfer.

(Foto: Hugo Jehle/SWR)

Die ARD würdigt Loriot zum 100. Geburtstag mit einer Themenwoche und einem Dokumentarfilm. Die Frage ist jetzt natürlich: Lassen sie die Ente zu Wasser?

Von Susan Vahabzadeh

Die Gegenwart ist ja immer ein Angriff auf die übrige Zeit, aber gelegentlich macht sie Ausnahmen. Loriot beispielsweise, seinen Sketchen und Filmen und Zeichnungen, ist sie bislang nicht auf den Pelz gerückt. Das liegt daran, dass Loriot, der eigentlich Vicco von Bülow hieß und am 12. November hundert Jahre alt würde, wäre er nicht im Sommer 2011 gestorben, eine erstaunliche Weitsicht hatte. Er wusste auch schon vor fünfzig Jahren ganz genau, wie absurd die Welt heute sein würde, und dass es einem hilft, wenn man das komisch findet. Wahrscheinlich, weil sie damals auch schon absurd war, und zwar schon sein ganzes Leben lang. Zwei Männer in der Wanne, was soll man dazu sagen? Die Ente bleibt draußen! Ach!

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