Literatur im FernsehenUnd was liest du?

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Mit Heidi Reichinnek (l.) spricht Helene Hegemann in der Berliner Volksbühne, nahe der Parteizentrale der Linken.
Mit Heidi Reichinnek (l.) spricht Helene Hegemann in der Berliner Volksbühne, nahe der Parteizentrale der Linken. (Foto: ARD)

Ohne Pathos und Ironie, dafür mit viel Zeit fürs Gespräch: In der zweiten Staffel „Longreads“ zeigt Helene Hegemann, wie lässiges Literaturfernsehen gehen kann.

Von Christiane Lutz

Gute Fernsehsendungen sind selten, selten genug ist auch, dass einem Format, das für öffentlich-rechtliche Verhältnisse sicher als „mutig“ und „experimentell“ gilt, eine zweite Staffel gewährt wird. Es gibt aber tatsächlich vier neue Folgen von „Longreads“, einer Art Literaturmagazin mit und von der Autorin Helene Hegemann. In jeder Folge trifft sie einen Künstler, Künstlerin, Politiker oder sonst eine interessante Person an einem besonderen Ort und spricht mit ihm oder ihr über zwei Bücher. Eines hat sie ausgesucht, eines der Gast. Es folgt ein kleiner Exkurs zum jeweiligen Ort, und das ist eigentlich schon alles. Kein Lärm, kein Gewetteifere ums Rechthaben, kein dramatisches Bücher-in-die-Tonne-Werfen.

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