"Lindenstraße"Protest gegen Serien-Aus

Von Carolin Gasteiger

"Lindenstraßen"-Fans haben am Samstagnachmittag vor dem ARD-Hauptstadtstudio in Berlin demonstriert. Laut Polizei waren 70 Teilnehmer angemeldet, schlussendlich kamen etwa 15, in Fanshirts und mit geschmückter Rikscha. Unter dem Motto "Lasst die Lindenstraße leben!" wehrten sie sich zum inzwischen vierten Mal gegen die Entscheidung der ARD, die "Lindenstraße" nach mehr als 34 Jahren Anfang 2020 abzusetzen. Zuletzt schalteten nur mehr zwei Millionen am Sonntagabend ein. "Wir Zuschauer wurden nicht gefragt", beklagt sich eine der Organisatorinnen bei der SZ. Man fordere die Verantwortlichen auf, die Sendung wieder ins Programm zu nehmen. An der Lindenstraße schätze sie die aktuellen Themen, und dass es "um Menschen wie du und ich" gehe. Zur Demo kam sie als Else Kling, ihre Lieblingsfigur, die bereits 2006 aus der Serie ausgeschieden war. Aussichten auf Erfolg dürfte die Aktion jedoch nicht haben. Der letzte Drehtag der "Lindenstraße" war Ende Dezember, die letzte Folge läuft am 29. März um 18.40 Uhr im Ersten.

© SZ vom 16.03.2020 - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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