Lieblingsserie: Scrubs Und Dosenbier ans Krankenbett

Im Sacred Heart Hospital gibt es keine Helden in weißen Kitteln. Dafür aber menschliche Ärzte und wahre Freundschaften.

Von Cordula Sailer

Die Botschaft von Scrubs - Die Anfänger wird bereits im Titelsong verraten: Ihr Text lautet nämlich "But I can't do this all on my own - no I know, I'm no Superman". Zu deutsch: "Aber ich kann das nicht alles alleine schaffen - nein ich weiß, ich bin kein Supermann". Aber ganz ehrlich - wer ist das schon? Scrubs - so die englischsprachige Bezeichnung für OP-Kittel - ist eine Ärzteserie, bei der es nicht nur um dramatische OP-Szenen und Sätze wie "Schwester, den Tupfer, bitte" geht.

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Scherzkekse im Arztkittel

Gezeigt werden auch keine übermenschlichen Helden in weißen Kitteln - nein. Das verrückte Treiben in den Krankenzimmern, OP-Sälen und Gängen des Sacred Heart Hospital zeigt, dass auch Ärzte nur Menschen sind - mit allen Ecken und Kanten. Und dass man auf eines nicht verzichten kann: gute Freunde.

Erzählt wird die Geschichte der "Anfänger" nun schon seit acht Staffeln von der Hauptfigur der Serie, dem Internisten Dr. Jonathan Michael Dorian. Doktor Dorian, von allen J.D. genannt, lässt die Zuschauer jedesmal aufs Neue an seinen Gedanken und absurden Tagträumen teilhaben: Egal, ob in J. D.s Traumwelt der neue Chefarzt das grüne Monster Oscar aus der Sesamstraße ist, seine Ex-Freundin in Unterwäsche vor ihm im Coffee-Shop posiert oder er in Gedanken zugibt, zu Hause in die Dusche zu pinkeln - der Zuschauer weiß Bescheid.

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