Die Expertise: "Lena geht es nicht um Textverständlichkeit, sondern darum, Worte in Ausdrucksgebärden umzuschmelzen, und deshalb ist auch ihre Sprachbehandlung ein Beispiel für die Fähigkeit, sich ihre Lieder anzuverwandeln, ihnen den Stempel ihrer Persönlichkeit aufzudrücken, die unverkennbare Lena-Signatur." (Süddeutsche Zeitung)

Die Übersetzung: Die Tante nuschelt zwar ein bisschen, aber wenn sie auf der Bühne so rumwackelt und von Liebe trällert, dann legt man notfalls sogar als SZ-Feuilletonist Philip Roth zur Seite. Besonders, wenn man sich abends mal wieder den Babysitter nicht leisten kann und einsam vor dem Fernseher hockt.

Bild: ag.dpa 29. Mai 2010, 11:502010-05-29 11:50:17 © sueddeutsche.de