„Maischberger“„Ich trage mein Herz wirklich auch auf der Zunge“

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Hat sich etwas beruhigt: Wolfgang Kubicki (Bundesvorsitzender der FDP) mit Moderatorin Sandra Maischberger.
Hat sich etwas beruhigt: Wolfgang Kubicki (Bundesvorsitzender der FDP) mit Moderatorin Sandra Maischberger. WDR/Oliver Ziebe

Wolfgang Kubicki muss nach dem turbulenten FDP-Parteitag einen neuen Kurs setzen. Mit der AfD will er nichts zu tun haben, aber von der Brandmauer hält er auch nichts. Passt das zusammen?

Von Peter Fahrenholz

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Mit Politikerinterviews kurz nach aufwühlenden Ereignissen ist es ähnlich wie mit Fußballern nach aufwühlenden Spielen: Da gehen schon mal die Emotionen durch. Besonders, wenn einer eine so kurze Zündschnur hat wie der neue FDP-Chef Wolfgang Kubicki. Der hatte nach dem turbulenten FDP-Parteitag vor wenigen Tagen, auf dem er sich mit 60 zu 40 Stimmen gegen seine überraschend angetretene Gegenkandidatin Marie-Agnes Strack-Zimmermann durchgesetzt hatte, noch einen ziemlichen Brass, wie man im Norden gerne sagt. Auf die Frage, wie er denn jetzt das doch recht große Lager seiner Kontrahentin für sich gewinnen wolle, hatte er patzig geantwortet: „Gar nicht“. Und einen Tag später noch mal nachgelegt. Strack-Zimmermann wisse ja jetzt, „wo der Hammer hängt“.

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