ZDF-SerieEs lebe das Matriarchat

Lesezeit: 3 Min.

Jeder Tag ist Mutti-Tag: Die neue Generation Schöllack-Frauen Dorli (Carlotta Bähre, li.) und Friederike von Boost (Marie Louise Albertine Becker, in Uniform) mit Familienoberhaupt Caterina Schöllack (Claudia Michelsen, 2. v. li.).
Jeder Tag ist Mutti-Tag: Die neue Generation Schöllack-Frauen Dorli (Carlotta Bähre, li.) und Friederike von Boost (Marie Louise Albertine Becker, in Uniform) mit Familienoberhaupt Caterina Schöllack (Claudia Michelsen, 2. v. li.). (Foto: Conny Klein/ZDF)

Bei „Ku’damm 77“ knirscht manches gewaltig. Als Soap aus der Mutter-Tochter-Kampfzone ist die Serie aber immer noch herrlich spektakulär.

Von Claudia Tieschky

Fast zehn Jahre ist es her, dass die ZDF-Reihe „Ku’damm“ startete, es begann mit Monika Schöllacks Rausschmiss aus der Hauswirtschaftsschule und ihrer Rückkehr unter das gnadenlose mütterliche Regiment der Berliner Tanzschulenleiterin Caterina Schöllack. Hinter einer extrem unbekümmerten Mischung aus Kostümschnulze und dosierter Zeitgeschichte ließ sich aber bald das eigentliche Hauptthema erkennen, und da wurde es dann interessant. „Ku’damm 56“ legte wie keine Serie zuvor im deutschen Fernsehen die existenzielle Beziehung zwischen Müttern und Töchtern auf den Seziertisch, und zwar ohne Scheu vor tiefen und blutigen Schnitten.

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