„Kim’s Convenience“ auf NetflixUm diese Serie sehen zu können, muss man tricksen

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Tochter Janet (Andrea Bang) und Vater Kim (Paul Sun-Hyung Lee) am Tresen in „Kim’s Convenience“.
Tochter Janet (Andrea Bang) und Vater Kim (Paul Sun-Hyung Lee) am Tresen in „Kim’s Convenience“. CBC/imago images/Everett Collection

„Kim’s Convenience“ ist eine liebevolle Komödie über eine koreanische Einwandererfamilie in Toronto. Es braucht einen Kniff, um sie sich anschauen zu können - aber das lohnt sich.

Von Max Fluder

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Er will es doch nur allen recht machen. Und merkt nicht, wie er sich damit immer tiefer in die Scheiße reitet. Sang-il Kim ist koreanischer Einwanderer, betreibt in der Innenstadt von Toronto einen kleinen Laden und wird von allen nur Mr. Kim gerufen. Nun steht er hinter der Kasse und muss sich verteidigen. Ein schwuler Stammkunde hat seinen neuen Partner im Schlepptau. Der Stammkunde würde gerne ein Poster aus Anlass der bald stattfindenden Pride-Parade aufhängen. Mr. Kim findet das Poster hässlich und Paraden mag er auch nicht, „der Verkehr, der Müll, der Lärm“, stöhnt er.

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