Journalismus und KIWir leben längst im Zeitalter des Content-Schrotts

Lesezeit: 4 Min.

Vom Selberdenken haben sich weite Teile der Branche längst verabschiedet.
Vom Selberdenken haben sich weite Teile der Branche längst verabschiedet. IMAGO/Vira Simon/Westend61

Die Warnungen vor einem Journalismus, der nur auf KI-generierte Texte setzt, sind begründet.  Aber schon vor der KI hat vielerorts die stumpfe Wiederverwertung von Inhalten den recherchierenden Journalisten ersetzt.

Von Stefan Niggemeier

SZ bei Google bevorzugen

Markus Knall, Chefredakteur bei der Verlagsgruppe Ippen, hat eine Vision, wie der Journalismus in der sehr nahen Zukunft funktionieren könnte. Ein Redakteur schickt am Morgen „zwanzig Chatbots los, die Themenvorschläge generieren, Beiträge recherchieren und bestehende Texte umschreiben“. Menschliche Mitarbeiter überprüfen dann nur noch die von der KI generierten Ergebnisse. „Ein einzelner Journalist kann so zehn, zwanzig, fünfzig Texte am Tag steuern. Er wird zum Mini-Chefredakteur.“

Zur SZ-Startseite

Künstliche Intelligenz
:Sorry, das ist Menschensache

Dem Schreiben und Nachdenken über Kunst, also über das Menschsein an sich, hat eine künstliche Intelligenz nichts hinzuzufügen. Ein Plädoyer fürs eigenhändige Weiterschreiben.

SZ PlusVon Kathleen Hildebrand

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: