Restriktionen bei der WM in Katar:Was wir nicht sehen dürfen

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Restriktionen bei der WM in Katar: Renuka Chaudry ist die Witwe eines in Katar gestorbenen Bauarbeiters aus Nepal, das Bild stammt aus der ARD-Doku "Katar - WM der Schande". Wer sich für die WM akkreditiert, soll von den Arbeitern nichts mitbekommen.

Renuka Chaudry ist die Witwe eines in Katar gestorbenen Bauarbeiters aus Nepal, das Bild stammt aus der ARD-Doku "Katar - WM der Schande". Wer sich für die WM akkreditiert, soll von den Arbeitern nichts mitbekommen.

(Foto: WDR)

Wo in Katar bei der Fußball-WM gefilmt werden darf, ist streng geregelt. Zu den Folgen für Berichterstatter und Publikum.

Von Moritz Baumstieger

Der Bericht, den die ARD vergangene Woche zwischen Meldungen zum Abtauchen der mutigen iranischen Kletterin Elnaz Rekabi und der Abberufung des Chefs der deutschen Cyber-Abwehr in einer Ausgabe ihrer Tagesthemen sendete, war einerseits klassisches Nachrichtengeschäft - und gleichzeitig auch Erklärung in eigener Sache. Nicht nur die Mullahs in Iran, auch die Herrscher von Katar wollten "verschleiern, was nicht ins Bild passt", was im "Schatten des Flutlichts" passiert, moderierte Carmen Miosga den Beitrag an. Und Schatten gibt es im sonnigen Katar bekanntlich viel, der Gastgeber der in einem Monat beginnenden Fußball-Weltmeisterschaft steht in der Kritik, seit er 2010 den Zuschlag für das Großereignis bekam. Stichworte: WM-Baustellen und Sklavensystem, absolute Monarchie und Menschenrechte, Korruption. So weit der nachrichtliche Teil.

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