Medienprozess um MissbrauchsfälleWoelki siegt gegen „Bild“ – und muss doch bangen

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Gab vor Gericht an, er habe fragliche Dokumente „bis heute nicht gesehen“: Rainer Maria Woelki, Kardinal von Köln, im Dom.
Gab vor Gericht an, er habe fragliche Dokumente „bis heute nicht gesehen“: Rainer Maria Woelki, Kardinal von Köln, im Dom. Oliver Berg/dpa

Kölns Oberlandesgericht sieht Persönlichkeitsrechte des Kardinals verletzt. Aber brisante Ermittlungen wegen des Verdachts des Meineids laufen weiter.

Von Christian Wernicke, Düsseldorf

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Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat sich im Streit mit der Bild-Zeitung erneut weitgehend durchgesetzt. Das Oberlandesgericht Köln entschied am Donnerstag, das Boulevard-Blatt dürfe nicht weiter behaupten, Woelki habe im Jahr 2017 einen Priester zum stellvertretenden Stadtdechanten von Düsseldorf befördert, obwohl er damals bereits belastende Unterlagen mit Missbrauchsvorwürfen gegen den Geistlichen gekannt habe.

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Gegen Kardinal Rainer Maria Woelki wird wegen Verdachts auf Meineid ermittelt - und ein neues Dokument bringt den Kölner Erzbischof noch mehr in Bedrängnis.

Von Christian Wernicke und Annette Zoch

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