Zumindest dieses Versprechen hat das Schweizer Fernsehen eingelöst: Als das SRF vor vier Jahren ein neues Format mit dem Namen „rec.“ lancierte, kündigte es an „in Szenen, Mikrokosmen und Lebenswelten“ einzutauchen. In einer „rec.“-Folge über die Schweizer Neonazigruppe Junge Tat tauchte das SRF nun in die rechtsradikale „Lebenswelt“ der Schweizer Organisation Junge Tat ein - so tief, dass es die kritische Distanz mitversenkte.
JournalismusWandern mit Neonazis
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Das Schweizer Fernsehen zeigt die „Lebenswelt“ einer Gruppe Rechtsextremer, diese jubeln daraufhin über den „Werbespot“. War der Beitrag ein Fehler?
Von Timo Posselt
