Springer und #MeTooWann war Döpfner im Bild?

Lesezeit: 1 Min.

Mathias Döpfner, der außerordentlich hoch gewachsene Springer-Erpel.
Mathias Döpfner, der außerordentlich hoch gewachsene Springer-Erpel.
Kay Nietfeld/dpa

Früher als bislang bekannt soll Springer-Chef Mathias Döpfner vom Machtmissbrauch Julian Reichelts gewusst haben. Der Konzern reagiert überraschend.

Von Aurelie von Blazekovic

SZ bei Google bevorzugen

Die Vorwürfe gegen den ehemaligen Bild-Chef Julian Reichelt galten bei Springer eigentlich als umfassend und nach bestem Wissen aufgearbeitet, wie der Konzern stets vermeldet hatte. Zum Beispiel durch die Kanzlei Freshfields, die im Frühjahr 2021 eine Untersuchung begonnen hatte und mit mehreren Frauen sprach, die Machtmissbrauch-Vorwürfe gegen Reichelt gemeldet hatten. Oder durch Konzernchef Mathias Döpfner selbst, der ja zu unterschiedlichen Einschätzungen des Falls gekommen war, der lang an Julian Reichelt festhielt, um ihn dann mit der schwindsüchtigen Begründung zu entlassen, Reichelt habe "Privates und Berufliches nicht klar getrennt" und dem Verlagsvorstand im Compliance-Verfahren die Unwahrheit darüber gesagt.

Zur SZ-Startseite

"Chez Krömer"
:Wie man Julian Reichelt besser nicht interviewt

Der frühere "Bild"-Boss und heutige Youtuber ist bei Kurt Krömer im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu Gast. Dass dieser Mann dabei wie ein Opfer wirkt, ist fast ein Kunststück. Ein wirklich schlechtes.

SZ PlusVon Laura Hertreiter und Nele Pollatschek

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: