Interview nach dem Fall Reichelt:"In seiner Führungsrolle untragbar"

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Interview nach dem Fall Reichelt: Beklagt willkürlich gezogene Grenzen: der frühere "Bild"-Chefredakteur Julian Reichelt.

Beklagt willkürlich gezogene Grenzen: der frühere "Bild"-Chefredakteur Julian Reichelt.

(Foto: Tobias Steinmaurer/dpa)

Julian Reichelt musste die "Bild" verlassen, jetzt sieht er sich als Opfer. Und die Frauen, die mit ihm gearbeitet haben? Ein Gespräch mit Anwalt Christian-Oliver Moser, der eine von ihnen vertritt.

Interview von Laura Hertreiter

Vor ein paar Monaten musste Julian Reichelt seinen Posten als Chef der Bild-Zeitung räumen, nach einem aufsehenerregenden Untersuchungsverfahren. Ihm war Machtmissbrauch vorgeworfen worden, mehrere Frauen hatten sich beim Axel-Springer-Konzern gemeldet, es ging um Affären und die Vermischung von Beruflichem und Privatem. Am Sonntagabend sagte Julian Reichelt in einer österreichischen Talksendung, die Vorwürfe seien "perfider, erfundener Quatsch", er habe stets "Frauenkarrieren" ermöglicht. Und die Frauen? Ein Gespräch mit dem auf Presserecht spezialisierten Berliner Anwalt Christian-Oliver Moser, der eine von ihnen vertritt.

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