ARDWarum sich BR und NDR um Julia Ruhs streiten

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Sie fühlt sich vom NDR „gecancelt“: Für Julia Ruhs ist die Entscheidung des Senders ein „Armutszeugnis“.
Sie fühlt sich vom NDR „gecancelt“: Für Julia Ruhs ist die Entscheidung des Senders ein „Armutszeugnis“. (Foto: youtube.com/ tagesschau/ ARD)

Das Reportageformat „Klar“ wird trotz großer Kritik fortgesetzt. Doch der NDR trennt sich von der Moderatorin – und der BR hält an ihr fest. Über ein öffentlich-rechtliches Zerwürfnis.

Von Thore Rausch

Oft entfaltet sich die Pointe einer Geschichte erst, wenn man sie von vorn erzählt. Also springen wir kurz ein Jahr zurück: In der NDR-Spitze machte man sich Sorgen. Rund zwanzig Prozent der Deutschen wählen die AfD, die den Rundfunk am liebsten sofort abschalten will. Wie holt man diese Menschen wieder vor den Bildschirm? Im NDR kam man zu dem Schluss: Indem wir Inhalte machen, in denen auch sie sich wiederfinden. Der Sendeauftrag gilt ja schließlich für alle.

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Das öffentlich-rechtliche Reportagemagazin „Klar“ sorgte mit einer Folge über Migration für Empörung. Warum der NDR kurzfristig die Ausstrahlung der zweiten Folge platzen ließ.

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