Fußball-WMJürgen Klopps Experten-Comeback

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Grinst und analysiert jetzt auch für MagentaTV: Jürgen Klopp.
Grinst und analysiert jetzt auch für MagentaTV: Jürgen Klopp. (Foto: Pia Bayer/dpa)

Die Telekom geht in die Offensive: Neben Thomas Müller wird auch Jürgen Klopp die WM 2026 für Magenta TV begleiten.

Von Jonas Bernauer

Man kann hier durchaus mal die abgenutzte Fußballfloskel vom Königstransfer bemühen: Der Telekom ist es gelungen, Jürgen Klopp als Experten für die WM im kommenden Jahr zu verpflichten. Denn zweifelsfrei gehört der 58-Jährige zu den charismatischsten Personen im deutschen Fußball. Seine Pressekonferenzen als Trainer waren oft menschliche Lichtblicke im so weichgespülten Fußballgeschäft: Sportjournalisten bekamen mal Klopps Meinung zu spüren, genau so durften sie aber immer wieder laut mit ihm lachen.

Es wundert deshalb nicht, dass Telekom-Deutschland-CEO Rodrigo Diehl alles andere als tiefstapelt ob dieses Coups: „Er steht für Fußball pur und ist Welttrainer, der mit Dortmund und Liverpool unglaubliche Erfolgsgeschichten geschrieben hat“, sagte Diehl dem Kicker. Sowohl die WM 2006 als auch die EM 2008 begleitete der gebürtige Stuttgarter als TV-Experte für das ZDF.

„Wir planen bis zu 18 Stunden Live-Programm“

Klopp kennt also die Rolle, die auf ihn zukommt. Er selbst gibt sich ganz als Profi: „Ich habe richtig Lust, diese WM nochmal aus der Experten-Perspektive zu erleben. Gleichzeitig weiß ich, dass dieses Marathon-Turnier seine ganz eigenen Herausforderungen bieten wird.“ Denn tatsächlich strebt Magenta TV für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko ein straffes Programm an: „Wir planen bis zu 18 Stunden Live-Programm täglich auf drei Kanälen“, sagt Diehl.

Fernsehen
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Noch ist er selbst aktiv, aber im kommenden Sommer wechselt Thomas Müller schon mal die Seite: Bei der Weltmeisterschaft in Nordamerika begleitet er Spiele mit seinen Analysen.

Bereits im Oktober hatte Magenta TV angekündigt, Thomas Müller als Experten gewonnen zu haben. Standen sich Klopp und Müller bislang meist als Gegner gegenüber – der eine als Trainer von Borussia Dortmund, der andere als Spieler vom FC Bayern –, werden sie künftig als Experten zusammenspielen.

Klopp, der 2024 den FC Liverpool als Trainer verließ, ist mittlerweile als Global Head of Soccer bei Red Bull tätig, was ihm nicht nur Applaus einbrachte. Der Getränkekonzern, der auch hinter dem deutschen Verein RB Leipzig steht, wird von vielen Fußballfans kritisch betrachtet.

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