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Journalistenschule:Entscheidung über EJS vertagt

Die Zukunft der Evangelischen Journalistenschule (EJS) bleibt ungewiss. Der Rat der Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hatte sich am Samstag in Hannover getroffen, jedoch vorerst ohne Ergebnis. Die Beratungen seien ausführlich gewesen und sollen in der nächsten Sitzung im März fortgesetzt werden, teilte der Medienbischof Volker Jung mit. Klar sei allerdings, dass die Ressourcen begrenzt seien und dass es auf jeden Fall Veränderungen geben werde.

Vor zwei Wochen war bekanntgeworden, dass die 1995 gegründete Evangelische Journalistenschule geschlossen werden könnte. Hintergrund sind Sparmaßnahmen beim Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP). Mit einem offenen Brief setzten sich mehr als 1 000 Vertreter aus Medien, Kirche und Gesellschaft für den Erhalt der Schule ein. Am Freitag protestierten Volontäre und Absolventen an den zentralen EKD-Dienstgebäuden gegen eine mögliche Schließung der EJS - mit dem Anschlag von 9,5 Thesen, die die Notwendigkeit von Qualitätsjournalismus unterstreichen sollen.

© SZ vom 02.03.2020 / epd

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