The Atlantic

Der größte Luxus heute: Anonymität. So erklärt sich, warum Laurene Powell Jobs ihre Stiftung nicht nach ihrem verstorbenen Mann, Apple-Gründer Steve Jobs benannt hat, sondern nach ihrem Lieblingsschriftsteller Ralph Waldo Emerson. Der war vor 160 Jahren einer der Gründern der Zeitschrift The Atlantic. Jobs (Foto: Pool) spricht ungern über sich, Mitarbeitern schickte sie mal ein Memo, in dem stand, gute Taten sollten anonym bleiben. 2017 hat sie die Mehrheitsanteile am linksliberalen The Atlantic übernommen. Das profitable Blatt hat den Sprung in die Digitalisierung gemeistert und mit exzellenten Recherchen an Relevanz gewonnen. Jobs lässt die Redaktion in Ruhe arbeiten und betont, wie wichtig unabhängiger Journalismus sei. Jürgen Schmieder

Bild: Ron Sachs/picture alliance 21. September 2018, 17:412018-09-21 17:41:35 © SZ.de