JournalismusEin Milliardär baut einen Pranger

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Der Tech-Investor Peter Thiel, hier im Jahr 2022.
Der Tech-Investor Peter Thiel, hier im Jahr 2022. Gage Skidmore/ZumaPress Wire/Imago

Das vom Tech-Investor Peter Thiel finanzierte Start-up Objection will die Glaubwürdigkeit von Artikeln durch eine KI und Ex-Agenten bewerten lassen. Auch das „mittelalterliche“ Gerichtssystem soll ersetzt werden.

Von Philipp Bovermann

SZ bei Google bevorzugen

Peter Thiel hat Erfahrung mit Presseverlagen. Er hat unter anderem schon mal einen zerstört. Als Hulk Hogan 2016 das Klatschblatt Gawker wegen der Veröffentlichung eines Sexvideos verklagte, finanzierte Thiel die Klage. Es gehe ihm, sagte der milliardenschwere Tech-Investor damals der New York Times, um „konkrete Abschreckung“. Gawker sei „die al-Qaida des Silicon Valley“.

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An der Software des US-Konzerns Palantir scheiden sich die Geister. Firmengründer Peter Thiel gilt als demokratiefeindlicher Trump-Vertrauter, seine Analysetools als unersättliche Datensammler. Andererseits brauchen auch deutsche Sicherheitsbehörden effiziente Recherchemöglichkeiten, um Gefahrenlagen vorzubeugen.

SZ PlusVon Petra Blum, Jannis Brühl und Ben Heubl

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