Journalismus in Dresden:Wo Reporters Muskeln wachsen

Bürgerfest in Dresden für Weltoffenheit

Dresden ist zur Kulisse geworden für Pegida und Gegendemos (hier die Frauenkirche bei einem Konzert für Toleranz).

(Foto: Arno Burgi/dpa)

Seit mehr als einem Jahr berichtet die "Sächsische Zeitung" über Pegida. Wie arbeiten Journalisten, die in ihrer eigenen Stadt als "Lügenpresse" beschimpft werden? Ein Hausbesuch.

Von Cornelius Pollmer

Als Treffpunkt hat Ulrich Wolf seinen Lieblingsplatz vorgeschlagen, die Dachterrasse auf dem Haus der Presse. Hier oben kann man rauchen, das ist schon was, vor allem aber hat man "einen wunderschönen Blick auf die vergiftete Stadt". Diese Stadt trägt den Namen Dresden, und sie ist vergiftet worden durch die Demonstrationen von Pegida. Seit gut einem Jahr prägt der Protest nicht nur das Bild der Stadt Dresden in der Welt, viel mehr noch prägt er das Leben in ihr. Niemand hier kommt an dem Thema vorbei, Pegida sitzt mit an der Kaffeetafel, im Büro, selbst in der Kirche. Noch einmal besonders davon betroffen sind der Reporter Wolf und sein Arbeitgeber, die Sächsische Zeitung.

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