Studie zu Nachrichtenkonsum:Wegschauen und durchatmen

Lesezeit: 3 min

Moderatorin Pinar Atalay begrüßt Bundeskanzler Olaf Scholz in einer Sonderausgabe von „RTL Direkt“. (Foto: Andreas Friese/dpa)

Nachrichtenmüdigkeit, wenig Vertrauen in die deutschen Medien, und zusätzlich mischt nun KI in vielen Redaktionen mit: die wichtigsten Punkte aus dem Digital News Report 2024.

Von Saladin Salem

Klimakatastrophe, Kriege, Inflation – in den täglichen Nachrichtenprogrammen müssen Zuschauer viel Negatives ertragen. Für manch einen zu viel, wie der diesjährige Digital News Report des Reuters Institute der Universität Oxford zeigt. Der jährlich erscheinende Bericht gilt als umfassendste Studie zur weltweiten Nachrichtennutzung. Mehr als 95 000 Menschen in 47 Ländern wurden befragt. Dabei zeigte sich unter anderem, dass es etwa 39 Prozent der Befragten manchmal oder häufig vermeiden, Nachrichten zu konsumieren. Auch in Deutschland sei ein Anstieg bei der Zahl festgestellt worden, womöglich seien die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten einer der Gründe dafür. 41 Prozent der Deutschen gaben an, von der Menge an Nachrichten erschöpft zu sein, 2019 waren es nur 26 Prozent.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusMedienkompetenz
:Bildung ist das Gegengift

Der Kampf gegen Lügen im Netz ist mit Gesetzen allein nicht zu gewinnen. Was hilft: Eltern in die Pflicht nehmen, Schulfächer einführen.

Von Philipp Bovermann

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: