bedeckt München

Joko und Klaas zum Pflegenotstand:"Das war stressig, aber es geht noch wesentlich schlimmer"

Krankenpfleger Alexander Jorde

"Auch wir haben das Recht, würdig behandelt zu werden": Der Krankenpfleger Alexander Jorde kämpft in den Medien für seinen Berufsstand, wenn er nicht gerade im Schichtdienst arbeitet.

(Foto: Silas Stein/picture alliance)

Alexander Jorde ist Pfleger und war Teil der Sondersendung von Joko und Klaas. Wie realistisch wurde der Pflege-Alltag dort gezeigt? Und was heißt das für die Politik?

Interview von Kathrin Müller-Lancé

Manche sprechen schon von Fernsehgeschichte: Bis tief in die Nacht sendeten Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf am Mittwochabend eine Reportage, die auf den Pflegemissstand in Deutschland aufmerksam machte. Mit dabei: Alexander Jorde, 24, Gesundheits- und Krankenpfleger aus Hildesheim. "Die Würde des Menschen fängt nicht beim Patienten an und hört beim Patienten auf", sagte er zum Beispiel in der Sendung, "die geht auch beim Personal weiter. Auch wir haben das Recht, würdig behandelt zu werden." Wenn er nicht gerade im Schichtdienst arbeitet, kämpft Jorde in den Medien, bei Plasberg, Lanz und Co. für seinen Berufsstand. Sogar mit der Bundeskanzlerin hat er schon diskutiert. Warum tut er sich das an? Ein Anruf.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
SZ-Magazin
SZ-Magazin
Der Künstler und seine Online-Armee
Aktien Börsen Anlage
MSCI World
Der Schummel-Index, dem Anleger vertrauen
U.S. President Trump campaigns in Jacksonville, Florida
USA
Trumps verheerende Bilanz
tobias
SZ-Magazin
»Bei queeren Menschen heißt es immer: ›Ne sorry, ich bin nicht schwul‹«
Virus-stricken Dutch cruise ship expected to reach Florida's coasts after stand-off over permission to dock
USA
Wie das Coronavirus Amerika infizierte
Zur SZ-Startseite