Umstrittener US-Podcaster:Joe Rogan entschuldigt sich für N-Wort

Umstrittener US-Podcaster: Podcaster Joe Rogan: "Ich hoffe, dass das ein lehrreicher Moment für jeden sein kann."

Podcaster Joe Rogan: "Ich hoffe, dass das ein lehrreicher Moment für jeden sein kann."

(Foto: CARMEN MANDATO/AFP)

Der Podcaster erklärt, Aussagen von ihm seien aus dem Kontext gerissen worden, aber trotzdem: "Das sieht verdammt übel aus".

Der umstrittene amerikanische Erfolgs-Podcaster Joe Rogan hat sich in einem Video auf Instagram für die Verwendung der rassistischen Bezeichnung schwarzer Menschen entschuldigt. Es sei die bedauerlichste und beschämendste Sache, über die er jemals öffentlich reden musste, sagt Rogan in dem Video, das als Reaktion auf einen Zusammenschnitt aus Szenen entstand, in dem Rogan das N-Wort gebraucht. Die Sängerin India Arie hatte zuvor ihre Musik von Spotify entfernen lassen, dem Dienst, der auch Rogans Podcast The Joe Rogan Experience verbreitet. Arie tat das ausdrücklich mit Verweis auf problematisch Wortwahl Rogans in Bezug auf Rasse. Andere Stars wie Neil Young und Joni Mitchell hatten sich zuvor wegen Rogans in seinem Podcast verbreiteten Falschinformationen über Covid von Spotify abgewandt. Bei Spotify verschwanden inzwischen US-Medien zufolge 70 Episoden von Rogans Podcast.

In dem Instagram-Video erklärt Rogan, das Video über ihn verbinde aus dem Kontext gerissene Clips von ihm in seinem Podcast über einen Zeitraum von zwölf Jahren. "Das schaut verdammt übel aus, sogar für mich", sagt Rogan, er wünschte, er könnte das ungeschehen machen. "Ich hoffe, dass das ein lehrreicher Moment für jeden sein kann, dem nicht klar ist, wie anstößig dieses Wort sein kann, wenn es aus dem Mund einer weißen Person kommt, Kontext hin oder her."

Zur SZ-Startseite

SZ PlusSpotify
:Podcaster non grata

Neil Young lässt seine Musik bei Spotify sperren, weil er sich über einen Podcast von Joe Rogan ärgert. Wie konnte es ein Podcaster so weit bringen? Eine Einführung in den Kampfsport-Zirkus.

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB