Wunder gibt es immer wieder, sogar mitten in Berlin. Eines der jüngsten dürfte auch Angela Merkel interessieren, neben vielen anderen Menschen, die ihr Gesicht auf einer Zeitungs- oder Internetseite des Springer-Verlages wiederfanden, obwohl sie da gar nicht hinwollten. Auf der Unterseite „In eigener Sache“ von bild.de schreibt die Redaktion: „Trotz großer Sorgfalt passieren auch uns Fehler. Hier korrigieren wir sie und bitten um Entschuldigung.“ In der Nacht zum Donnerstag kam ein bemerkenswerter Eintrag hinzu: „Mit dieser Veröffentlichung hat BILD gegen seine eigenen Regeln verstoßen“, ist da über einen Artikel zu lesen, der am Mittwochabend auf der Homepage von Deutschlands größter Boulevardzeitung stand. „BILD hat den Artikel kurz nach der Publikation gelöscht und bittet um Entschuldigung.“
Springer-VerlagFreunde des Hauses
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Will mit seinem Baby Georg nicht bei Bild zu sehen sein – zumindest nicht ohne sein Einverständnis: Jens Spahn.
Lars Berg/dpaJens Spahn wird auf Sardinien statt im Bundestag gesichtet, „Bild“ löscht einen Artikel dazu, weil das Foto dazu im „privaten Rahmen“ entstanden sei. Das wäre die Zeitenwende im Boulevard – oder gilt die Regel nur für enge Kontakte der Redaktion?
