Werber und JournalistenVolle Dröhnung Don Draper

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Na dann prost, heißt es nicht nur in „Mad Men“ oft (im Bild John Slattery, Jon Hamm, Vincent Kartheiser, Christina Hendricks und Kevin Rahm in der finalen Staffel, v. li.).
Na dann prost, heißt es nicht nur in „Mad Men“ oft (im Bild John Slattery, Jon Hamm, Vincent Kartheiser, Christina Hendricks und Kevin Rahm in der finalen Staffel, v. li.). Justina Mintz/AP

Wie die deutsche Werbegröße Jean-Remy von Matt im „Spiegel“ den Textfälscher Claas Relotius verteidigt – und was das mit der Kultserie „Mad Men“ zu tun hat.

Von Hans-Jürgen Jakobs

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Als im Kapitalismus der 1960er-Jahre der Konsum heiliggesprochen wurde, waren Werber so etwas wie die Hohepriester des Systems. Die besten von ihnen saßen in Agenturbetrieben auf der Madison Avenue in New York, Männer in schnittigen Anzügen, umringt von dienenden schönen Frauen in kurvenbetonenden Kleidern. Man paffte, trank, kopulierte und palaverte sich so durchs Leben, alles ziemlich „mad“, was dann im US-amerikanischen Fernsehen von Juli 2007 bis Mai 2015 eine Serie kultivierte, die längst Kultstatus erreicht hat: „Mad Men“.

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