Italienische ZeitungenZukunft? Welche Zukunft?

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Zeitungsleser, wie hier in Neapel, sieht man zwar in Italien immer seltener, doch die Blätter haben trotz geringer Reichweiten großen Einfluss.
Zeitungsleser, wie hier in Neapel, sieht man zwar in Italien immer seltener, doch die Blätter haben trotz geringer Reichweiten großen Einfluss. (Foto: Andreas Solaro/AFP)

Die italienischen Zeitungen „La Repubblica“ und „La Stampa“ stehen vor dem Verkauf. Nun bangen viele um wichtige Stimmen der Opposition – und um die Medienvielfalt im Land.

Von Elisa Britzelmeier

Eine Geschichte der Zukunft soll hier erzählt werden, una storia di futuro, versprechen Plakate vor dem Kulturzentrum in Roms ehemaligem Schlachthof. Italiens zweitmeistgelesene Tageszeitung La Repubblica wird in dieser Woche 50 Jahre alt und feiert sich selbst. Staatspräsident Sergio Mattarella ist gekommen, er schüttelt drinnen viele Hände, auch die von John Elkann, dem Eigentümer der Zeitung. Draußen protestieren einige derer, die diese Zeitung jeden Tag machen. Gegen den Eigentümer, der sie verkaufen will. Wie ein Stück Vieh, sagen manche. Die Journalistinnen und Journalisten haben Banner dabei, „Elkann, es ist nicht dein Fest“, und „Repubblica, das sind wir“.

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