JournalismusEine „technisch falsche“ Frage

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Die Sprecherin der Europäischen Kommission Paula Pinho, sprach bei der Pressekonferenz von einer „interessanten Frage“.
Die Sprecherin der Europäischen Kommission Paula Pinho, sprach bei der Pressekonferenz von einer „interessanten Frage“. (Foto: IMAGO/Martin Bertrand)

Der italienische Journalist Gabriele Nunziati stellt in Brüssel eine Frage zu Israel und Gaza. Kurz darauf ist er seinen Job los. Bei der Europäischen Kommission will man damit nichts zu tun haben.

Von Elisa Britzelmeier, Rom

War es nur ein Moment, der Gabriele Nunziati den Job kostete? Eine Frage von ein paar Sekunden? Sicher ist: Der italienische Journalist, Korrespondent in Brüssel für die italienische Nachrichtenagentur Agenzia Nova, stellte Mitte Oktober in einer Pressekonferenz eine Frage, gerichtet an die Sprecherin der Europäischen Kommission Paula Pinho. Er wollte wissen: „Sie haben wiederholt gesagt, dass Russland für den Wiederaufbau der Ukraine aufkommen sollte. Sind Sie der Meinung, dass auch Israel für den Wiederaufbau des Gazastreifens aufkommen sollte, da es einen Großteil des Gazastreifens und dessen zivile Infrastruktur zerstört hat?“

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