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Interview mit Werbeforscher:"Der Marlboro-Mann war eine rauchende Alice Schwarzer"

Qualmender Marlboro-Mann

Eine Werbefigur versinkt im Qualm: der Marlboro-Mann.

(Foto: Paul Zinken/dpa)

Werbeforscher Guido Zurstiege erklärt, mit welchen sprachlichen Tricks sich die Tabakindustrie gegen Kritik abschottet.

Interview von Johanna Bruckner

Der Marlboro-Mann ist tot. Es lebe der weibliche Cowboy mit E-Zigarette! So ähnlich titelte im vergangenen Jahr eine große deutsche Boulevardzeitung. Was ist passiert in der Tabakwerbung, deren Motive und Ästhetik lange unverwechselbar waren? Und was hat das mit unserer Gesellschaft zu tun? Guido Zurstiege ist Professor für Medienwissenschaft an der Uni Tübingen und forscht zum Thema Werbung. Ein Gespräch über linguistische Finessen in der Tabakwerbung, Schockfotos auf Zigarettenschachteln - und den Marlboro-Mann als feministische Figur.

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