„Achtung: Deine Anzeige wurde abgelehnt.“ Nicht unbedingt das, was man lesen möchte, wenn man in wenigen Wochen eine Kunstgalerie vollbekommen will. „Wir wissen, dass sich dies auf deine aktuellen Geschäftsziele auswirken kann“, heißt es in der automatisierten Antwort von Meta, dem Konzern hinter Instagram und Facebook. Betroffen ist die Pop-up-Galerie „The (____) Gallery“, die im Hamburger Oberhafen ausstellt und vor allem queeren Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform bietet. Nun darf sie auf Instagram plötzlich keine Werbung mehr schalten. Der Grund: „Dieser Beitrag verstößt gegen unsere Werberichtlinien“, schreibt Meta in der Mail an Scholz, die der SZ vorliegt. Es handle sich um eine „Anzeige zu sozialen Themen, Wahlen oder Politik“. Ein ziemlich weites Feld.
Soziale MedienAb in die Unsichtbarkeit
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Als sie auf Instagram Werbung schalten wollen, werden ein Münchener Theater und eine queere Galerie in Hamburg plötzlich abgelehnt. Der Grund: Ihre Kunst sei zu „politisch“. Das Problem haben inzwischen einige Veranstalter. Was steckt dahinter?
Von Thore Rausch
