IndienWie kritische Berichte über den größten Zoo der Welt verschwinden

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Indiens Premierminister Narendra Modi bei der Einweihung der Vantara-Rettungsstation. Mit dem Besitzer Mukesh Ambani soll er eng vertraut sein.
Indiens Premierminister Narendra Modi bei der Einweihung der Vantara-Rettungsstation. Mit dem Besitzer Mukesh Ambani soll er eng vertraut sein. (Foto: IMAGO/Press Information of India/Handout/Anadolu Agency)

Vantara ist ein gigantisches Projekt der reichsten Familie Indiens  –und angeblich nur eine selbstlose Mission zur Tierrettung. Kritik daran soll offenbar mit allen Mitteln verhindert werden.

Von Christoph Cadenbach

Die E-Mail an die Redaktion des brasilianischen Online-Mediums Conexão Planeta schien von einem Google-Mitarbeiter aus Indien zu kommen und enthielt eine deutliche Warnung: Wenn innerhalb von 48 Stunden keine „Korrekturmaßnahmen“ an dem Artikel vorgenommen würden, drohe – vereinfacht gesagt – rechtlicher Ärger und Google würde den Artikel womöglich aus den Suchergebnissen entfernen. Der Bericht von Conexão Planeta wäre damit quasi unsichtbar für alle, die mit Google danach suchen. Eine schmerzhafte Konsequenz für eine kleine, unabhängige Redaktion, die sich auf Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen spezialisiert hat.

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