Serie  „I am the Greatest“Umwerfendes Kopfkino

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Nicolai Zeitler – der mit Marlene Bischof die Serie erfand – in einer Episode als Spielplatzvater unter Druck.
Nicolai Zeitler – der mit Marlene Bischof die Serie erfand – in einer Episode als Spielplatzvater unter Druck. (Foto: ZDF und Rebecca Meining)

Radikale Filme können wahnsinnig nerven, dieser hier macht überraschend glücklich: über das wundersame Serienprojekt „I am the Greatest“ mit Mark Waschke und Katharina Stark.

Von Claudia Tieschky

Immer wieder diese Szene, eigentlich ganz simpel. Ein großer Kerl rempelt einen kleineren auf der Straße an und geht weiter. Wie reagiert man da? Und was geht so im Inneren ab? Tausend Mal kann man das in Gedanken durchspielen, mal so oder mal so, krass aggressiv werden oder lächeln und einen Diener machen, oder besser gar kein Sarkasmus, sondern gleich zuschlagen, bevor der Große überhaupt rempeln kann. Gut, das würde ihn überraschen, aber selbst schuld, oder? In der Kurzepisoden-Serie „I am the Greatest“ von Marlene Bischof und Nicolai Zeitler fängt dieser Moment, in dem die beiden aufeinander zugehen, viele Male von vorn an. Eine Endlosschleife an Probeläufen voller Wut im Kopf von Daniel (Christian Erdt), und der innere Monolog läuft immer weiter durch, Gedanken wie Kampfsport. Ist der Typ verrückt und eine sogenannte tickende Bombe oder prinzipiell normal und nur unter diesem irren Druck wie wir alle?

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