Netflix-SerieSüffig, aber ohne Tiefe

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Der Bierkönig ist tot, es lebe der Bierkönig: Arthur (Anthony Boyle, vorn) übernimmt die legendäre Dubliner Brauerei.
Der Bierkönig ist tot, es lebe der Bierkönig: Arthur (Anthony Boyle, vorn) übernimmt die legendäre Dubliner Brauerei. Ben Blackall/Netflix

„House of Guinness“ ist die neue Serie des „Peaky Blinders“-Autors Steven Knight. Der weiß, was er tut, aber vielleicht weiß er es zu gut.

Von Kathleen Hildebrand

Als Kreuzung aus „Succession“ und „Peaky Blinders“ ist diese Historienserie beworben worden, aus zwei der erfolgreichsten Streaming-Schöpfungen der jüngeren Zeit also. Eine Mischung aus dem Erfolgskonzept der einen – dysfunktionale, superreiche Familie muss das Geschäftsimperium untereinander aufteilen – und dem der anderen: dekorative Kriminalität in den dampfenden Backsteingassen des britischen 19. Jahrhunderts. Steven Knight, Drehbuchautor von „Peaky Blinders“, hat sich die irische Guinness-Brauerei als Setting ausgesucht für den Nachfolger seiner Birmingham-Gangster-Saga. Es geht um den Aufstand gegen die britischen Besatzer, um Exportpläne in die USA und verbotene Liebe. Das Ergebnis ist so süffig wie ein dunkles Stout-Bier. Genauso nahrhaft ist es allerdings nicht.

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