Verleger Holger FriedrichWas der ostdeutsche Blick sein soll

Lesezeit: 7 Min.

Der Mann hinter Egon Krenz: Der Verleger Holger Friedrich (l.) und der letzte Staatsratsvorsitzende der DDR, den die SED stellte, am Rande der Vorstellung von dessen Biografie.
Der Mann hinter Egon Krenz: Der Verleger Holger Friedrich (l.) und der letzte Staatsratsvorsitzende der DDR, den die SED stellte, am Rande der Vorstellung von dessen Biografie.
imago stock/Bernd Elmenthaler

Putin-Versteher, Autokratenfreund und nun angeblich auch noch Antisemit: Die publizistischen Einwürfe von Holger Friedrich, unter anderem Verleger der „Berliner Zeitung“, führen regelmäßig zu wütenden Reaktionen.

Von Jens Schneider

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Holger Friedrich greift zu seinem Handy, um eine der Sachen zu zeigen, die ihn in Moskau so beeindruckt haben. Er muss nicht lange suchen nach den Apps, die er in einem Text über seine Moskau-Reise in der Berliner Zeitung beschrieben hat. Keine drei Stunden habe es gedauert, sagt er, bis er sich auf dem Bürgeramt in der russischen Hauptstadt registrieren und sie herunterladen konnte, Anwendungen für die Verwaltung, auch zum bargeldlosen Bezahlen. Es hat ihm sehr imponiert. So etwas würde man sich doch in Berlin wünschen.

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