DLF-HörspielZerstörte Seelen

Lesezeit: 2 Min.

Grabstein in Potočari: Teil der Gedenkstätte für die Opfer des Genozids von Srebrenica.
Grabstein in Potočari: Teil der Gedenkstätte für die Opfer des Genozids von Srebrenica.
Pierre Crom/Getty Images

„Srebrenica“ schildert Traumata, die der Völkermord nahe der bosnischen Stadt vor 30 Jahren ausgelöst hat – bei Tätern und Unschuldigen.

Von Stefan Fischer

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Drei Männer, deren Schicksale auf grauenvolle Weise miteinander verknüpft sind. Ein Soldat, der an einem Völkermord beteiligt ist. Ein Zivilist, der die Massenerschießung als einer von ganz wenigen überlebt. Und ein UN-Blauhelmsoldat, der dieses Massaker hätte verhindern sollen, dies aber nicht getan hat. Schuldige und Unschuldige, Täter und Opfer. So hat es den Anschein.

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30. Jahrestag von Srebrenica
:Die 8372 Toten von Srebrenica dürfen einfach nicht ruhen

Sofort nach dem Töten begann der Krieg um das Narrativ: Während die Angehörigen der Ermordeten trauern, reklamiert das Volk der Täter die Opferrolle für sich – und selbst Rechte in Europa missbrauchen den Genozid bis heute.

SZ PlusGastbeitrag von Dragan Popović (Text) und Armin Smailovic (Fotos)

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