PodcastNeubeginn im Nebel

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Stefan Dimitrov (Illustration)

In der dritten und letzten Staffel der Mystery-Hörspielserie „Mia Insomnia“ geht es nicht darum, die Welt zu retten. Sondern um den Weltuntergang.

Von Stefan Fischer

Wer hat diesen Gedanken nicht gelegentlich? Dass es praktisch wäre, es gäbe einen Klon von einem. Und mithilfe dieses zweiten Selbst kriegt man endlich alles erledigt, was man allein nicht schafft. Der Klon kocht bereits, während man selbst noch in der Arbeit ist. Oder man fängt schon mal an, eine Serie zu schauen, weil der Klon die Kinder ins Bett bringt. Tatsächlich jedoch ist es extrem verstörend, wenn man mehrfach existiert. Jedenfalls für Mia Johannson, die Heldin der Mystery-Hörspielserie „Mia Insomnia“ von Gregor Schmalzried. In der ersten Staffel ist sie dahintergekommen, dass zwei Welten existieren: diejenige, die wir alle als Realität wahrnehmen und die kontinuierlich fortbesteht. Sie trägt in dieser Geschichte den Namen Insomnia. Und eine zweite, Somnia, die alle 23 Jahre untergeht und von neuem beginnt. Es gibt Menschen, die zwischen diesen Welten wechseln können. Und welche, die in beiden existieren. So wie die von Julia Gruber gespielte Mia, die Erinnerungen ihrer Somnia-Zweitexistenz in sich trägt. Was ihr mitunter hilft, was aber auch dazu führt, dass sie nicht immer weiß, welches Wissen sie mit wem teilt.

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