HörspielMutter ohne Kinder

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Der Nobelpreis blieb Lise Meitner versagt. Den bekam allein ihr Kollege Otto Hahn.
Der Nobelpreis blieb Lise Meitner versagt. Den bekam allein ihr Kollege Otto Hahn. Alamy Stock Photos / ICP, incamerastock/mauritius images

Maike Wetzel erzählt in ihrem Hörspiel die Lebensgeschichte der Physikerin Lise Meitner. Sie hat maßgeblichen Anteil an der Entdeckung der Kernspaltung. Allen Widerständen zum Trotz.

Von Stefan Fischer

Die Vögel zwitschern, eine Gartentüre wird geöffnet, man hört fünf, sechs Schritte auf einem Kiesweg. „Hey, guten Tag“, sagt der Fremde: „Fräulein Meitner? Ich bin vom Dagens Nyheter. Was sagen Sie zu dem Atombombenabwurf?“ Mit einer Explosion starten und sich dann langsam steigern, dieses alte Filmmotto wendet auch die Autorin Maike Wetzel in ihrem Hörspiel „Lise Meitner oder Die Spaltung der Welt“ an. Die Regisseurin Stefanie Ramb beginnt ihre Inszenierung mit einer wenige Sekunden kurzen Skizzierung einer Idylle, in der die Frage nach der Bombe selbst wie eine Bombe hereinplatzt.

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