Hörspiel „Liebe“Ganz zart und doch sehr wild

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Martina Gedeck und Matthias Brandt bereichern das Hörspiel durch das, was sie den Figuren an Charakterisierung schenken. Und an Widersprüchlichkeit.
Martina Gedeck und Matthias Brandt bereichern das Hörspiel durch das, was sie den Figuren an Charakterisierung schenken. Und an Widersprüchlichkeit. HR/Steffen Wagener

Begegnung am Strand: Martina Gedeck und Matthias Brandt erkunden im Hörspiel „Liebe“ nach dem Roman von Thomas Hettche Romantik und Leidenschaft im Alter.

Von Stefan Fischer

Was für ein Beruf: Okularist. Max stellt Glasaugen her, wie schon sein Vater. Ein Handwerk, vom Sohn vor allem aus pragmatischen Gründen ausgeübt und nicht aus Leidenschaft. Doch Anna möchte etwas darin erkennen: Für sie ist Max ein Mann, der durch diese künstlichen Augen in das Innere von Menschen schaut – und weil er sie selbst kreiert, hat er es in der Hand, was sich durch sie hindurch offenbart.

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