HörspielEiserne Vorhänge

Lesezeit: 2 Min.

Symbol der osteuropäischen Koexistenz, als Polen und Russen noch im ideologischen Gleichschritt marschierten: der Kulturpalast in Warschau.
Symbol der osteuropäischen Koexistenz, als Polen und Russen noch im ideologischen Gleichschritt marschierten: der Kulturpalast in Warschau. (Foto: IMAGO/Wirestock)

Für sein Hörspiel „Winterlied“ begegnet Jochen Langner regelmäßig vier Frauen aus Russland, Belarus und der Ukraine. Sie selbst finden wegen des russischen Überfalls der Ukraine nicht zueinander.

Von Stefan Fischer

In Warschau laufen die Fäden zusammen. Im Kulturpalast der polnischen Hauptstadt sind die meisten Aufnahmen für Jochen Langners Hörspiel „Winterlied“ entstanden, zwei der vier Protagonistinnen leben dort im Exil. Der Schauspieler und Regisseur hat die Frauen von Herbst 2023 an eineinhalb Jahre lang immer wieder getroffen, mit ihnen gesprochen – einzeln. Sie kommen ursprünglich aus Russland, Belarus, der Ukraine. Alles Nachbarländer Polens. Ein Miteinander der Frauen ist jedoch nicht möglich. Nicht seitdem Russland die Ukraine überfallen hat und auch von Belarus aus Raketen in Richtung Kiew abgefeuert worden sind.

Zur SZ-Startseite

MeinungKrieg in der Ukraine
:Besetzt mit den Leichen russischer Soldaten

SZ PlusGastbeitrag von Iwan Filippow und Alexander Estis

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: