WeihnachtshörspielEine schrecklich nette Familie

Lesezeit: 2 Min.

Illustration: Stefan Dimitrov
Illustration: Stefan Dimitrov (Foto: Stefan Dimitrov (Illustration))

Das Weihnachtskinderhörspiel des RBB spielt in einer Zukunft, die fast nur noch im Digitalen stattfindet. Was die cyberspacegeilen Figuren urplötzlich total bescheuert finden.

Von Stefan Fischer

Über Tote soll man nichts Schlechtes sagen, lautet ein Appell an den Anstand und die Nachsichtigkeit. Über das Kinder-Hörspiel „Weihnachten 2050 oder: Wir wollen unsere echte Oma Lisbeth wiederhaben!“ von Susanne Friedmann zu schreiben, bedeutet zugleich, eine Art Nachruf zu formulieren. Denn es ist voraussichtlich das letzte Kinder-Hörspiel, das die Redaktion „Ohrenbär“ des RBB realisiert hat. Der Sendeplatz wird aus dem linearen Radioprogramm verschwinden, was mit Spar- und Umstrukturierungsmaßnahmen beim RBB im Speziellen und der ARD im Allgemeinen zusammenhängt. Die Hörfunk-Kinderangebote sollen komplett ins Digitale wandern und dort dann gebündelt werden. Was das konkret bedeutet, lässt sich noch nicht absehen. Dass der RBB weiterhin Kinder-Hörspiele produziert und zu diesem Angebot beisteuert, scheint eher nicht der Fall zu sein.

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