HörspielBeatniks im Rathaus

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Stefan Dimitrov (Illustration)

Felix Kubin hat sich als Stipendiat der Villa Aurora in der Spoken Word- und der Poetry-Szene von Los Angeles getummelt. Aus diesen Begegnungen hat er ein knisterndes Hörspiel komponiert.

Von Stefan Fischer

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Der Komponist und Hörspielmacher Felix Kubin stellt an den Beginn seiner neuen Radioarbeit „Flow. Beyond Baroque and Words“ eine dichterische Grundsatzfrage: Soll ein Wort eine Wunde sein oder ein Messer? Die amerikanischen Autoren, die ihm darauf antworten, sind unterschiedlicher Auffassung, mit einer Tendenz in Richtung Messer. Wörter als Waffen, das ist einigen der Dichter einerseits zu martialisch, andererseits gefällt ihnen die Idee von der Macht, auch der Schärfe der Poesie. Anne McGuire, auch sie aus der Messer-Fraktion, warnt zugleich jedoch: Das Messer, das man als Dichterin führe, könne auch durchs eigene Herz schneiden.

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