Hörspiel "Andreas":Jugend am Ende

Hörspiel "Andreas": Illustration: Stefan Dimitrov

Illustration: Stefan Dimitrov

(Foto: SZ)

Zum 150. Geburtstag von Hugo von Hofmannsthal inszeniert Ulrich Lampen dessen Romanfragment "Andreas" für den SWR als pointiertes Hörspiel.

Von Stefan Fischer

Es ist keine Premiere, das nicht: Der österreichische Schauspieler Karl Markovics hat bereits vor einem Jahrzehnt einen intensiveren Ausflug ins Hörspiel unternommen, hat kurz nacheinander in den Mehrteilern Die Blendung von Canetti sowie Meister und Margarita von Bulgakow Rollen gespielt, jeweils in der Regie von Klaus Buhlert, und dazu über die Jahre hinweg in ein paar kleineren Produktionen mitgewirkt. Aber bislang hat er nie als Erzähler ein Hörspiel getragen wie jetzt in Andreas, pointiert inszeniert von dem famosen, präzisen Ulrich Lampen. Während man sich von Markovics in diese betörende Geschichte Hugo von Hofmannsthals locken lässt, wird immer weniger verständlich, warum Hörspiel-Regisseure diesen melodiösen, manchmal leicht süffisanten, gleichwohl stets ernsthaften Ton weitgehend ignoriert haben.

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