Wann fängt das Leben an? Mit der Geburt – oder schon lange vorher? Jahrmillionen vorher vielleicht sogar, mit dem Leben auf Erden an sich und nicht bloß dem kleinen eigenen? Oder muss man besser doch in viel bescheideneren Dimensionen denken, und das Leben fängt viel eher nach jedem Urlaub neu an, wenn man wieder zur Arbeit muss? Vielleicht sogar allmorgendlich aufs Neue, immer nach dem Aufstehen? Die Figuren in dem Hörspiel „Um zwölf Uhr mittags ist Zukunft. Zeit zum Essen“ beratschlagen sich eine Weile, finden aber zu keiner eindeutigen Antwort. Letztlich lassen sie alles gelten. Sie sind ohnehin sehr gnädig im Umgang mit verschiedenen Haltungen, obwohl es in diesem Stück um die großen Fragen geht, nach Glück und Erfüllung, nach Freiheit und Selbstbestimmung. Nach Zugehörigkeit und Verantwortung.
HörspielIch spiele, also bin ich
Lesezeit: 2 Min.

Erik Altorfer hat das grundheitere Hörspiel „Um zwölf Uhr mittags ist Zukunft. Zeit zum Essen“ mit dem Ensemble des Zürcher Theaters Hora inszeniert. Und klärt darin essenzielle Fragen.
Von Stefan Fischer

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