Politische BerichterstattungDer Feind filmt mit

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Sie waren „undercover unterwegs“, kündigen die Reporterinnen in der Dokumentation an.
Sie waren „undercover unterwegs“, kündigen die Reporterinnen in der Dokumentation an. SR/team.recherche

Die Vermischung von Bericht und Kommentar in „jungem“ TV-Investigativjournalismus ist inzwischen die Norm. Wie das bei politischen Themen schiefgehen kann, zeigt ein ARD-Beitrag über rechte Frauen.

Von Philipp Bovermann

Junge Frauen, die Sticker kleben und auf Demos gehen. Die tanzen und Karaoke singen. „Ich finde, das sieht nach Gemeinschaft aus und nach Spaß“, sagt die Reporterin. Aber dann wischt sie weiter auf ihrem Handy. Schon wummert ein düster-gehetzter Technobeat los, den man häufiger hört bei dieser Art von Reportage. Deutschlandfahnen sind jetzt zu sehen. Rosa Sturmhauben. Frauen, die „Remigration“ fordern.

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